Zeigt mir eure K‘s

Hier mal Pics meiner ehemaligen K1300 R, welche mich knappe 5 Jahre treu begleitete.

Wenngleich sie bei meiner LĂ€nge ehrlicherweis auf Dauer nicht so wirklich bequem war, bot mir deren unbeschreiblich brachialer Motor dennoch immer wieder auf's Neue eine Menge Fahrspaß! ;-)

Gruß, Andreas
 

AnhÀnge

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Danach die S. Jahrgang 2008, eine der allerletzten.. stand beim HĂ€ndler rum, da alle die 1300er wollten.. extrem gĂŒnstig gekriegt als Neufahrzeug und dazu super Eintausch auf die R. Mit der war ich extrem zufrieden. Hervorragendes Bike und hatte sie viele Jahr und viel damit gefahren. Die machte richtig Laune.. bin spĂ€ter mal dann die 1300er gefahren und der Aufpreis war es mir nicht wert die 1200er einzutauschen.. daher weiter gefahren.

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Guten morgen..
Meine K 75S ist ja schon in meinem Post abgebildet. Benutze sie fast noch tĂ€glich
,im vergangenen Forum habe ich ja schon darĂŒber geschrieben. Ist ja fast 40 Jahre alt und alles fĂ€hrt sich dennoch gut und stabil
Was mich interessiert ist
wie fĂ€hrt sich denn so eine K der letzten Baujahre
ich meine so ne richtig „Dicke“ 1200oder 1300cc , wĂŒrde mich mal interessieren 
Gruß vom Peter
 





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Was mich interessiert ist
wie fĂ€hrt sich denn so eine K der letzten Baujahre
ich meine so ne richtig „Dicke“ 1200oder 1300cc , wĂŒrde mich mal interessieren 
Gruß vom Peter
Es ist wie mit Allem im Leben. Das Neue ist der Feind des Alten. Ich begann mit einer K1100LT meine BMW „Karriere“. Die war eine tolle Langtourerin. Dann kam die K1200GT. Kein Vergleich zur LT. Beide gleich schwer (ca. 290kg) aber 152 PS und 130Nm Drehmoment. Wie die 11er ein sehr gutes Tourenmotorrad das sich auch auf PĂ€ssen gut fahren lĂ€ĂŸt. V-max (meine lĂ€uft nach GPS so 255) ist nur fliegen schöner😉. Macht man aber nicht oft und auf lĂ€ngere Zeit weil es anstrengend ist. Lediglich der Kniewinkel ist halt gegenĂŒber einer GS (und auch der LT) spitzer da Sporttourer und wenn man Ă€lter wird hat man nach lĂ€ngeren Strecken so seine Problemchen. Die GS ist dagegen wendiger und auf kurvigen Strecken besser und zĂŒgiger zu fahren als die GT.
Hoffe ich konnte dir deine Frage etwas beantworten😀.
 
Ich fuhr gut 15 Jahre grossvolumige 4-Zylinder Sporttourer. Damals waren ja Reiseenduros eigentlich keine Alternative. War die Zeit der 1100/1150er GS. Naja.. wenn man was mit Schub wollte, war man da bei der GS an der falschen Adresse. Ebenso die Fahrwerke.. Geschaukel bei der GS, da waren Tourer klar im Vorteil.

Sie fuhren sich sehr bequem, angenehme Sitzpostion, leicht nach vorne geneigt, aber nie so extrem wie die damaligen Supersport. Dazu eben durch den Hubraum mehr als reichlich Drehmoment und auch oben raus natĂŒrlich. So erhabenes Fahren. Dazu sehr guter Windschutz. Mehr Langstrecken-JĂ€ger. In den PĂ€ssen war man da unterlegen, da eben die grosse Wendigkeit fehlte. Da haben einem die leichten schnell mal abgetrocknet und das mit weniger als der HĂ€lfte der PS. Kurven gingen da mit kleinen leichten einfach wesentlich besser. Erst mit den starken GS hat sich das geĂ€ndert.

Und ja, von der Laufkultur her kommen die neuen BMW Boxer immer noch nicht an die guten alten 4-Zylinder ran. Ist leider so. Und ja, die QualitĂ€t war frĂŒher bei BMW auch nicht viel besser. Hatte auch div. RĂŒckrufe und in jedem Jahresservice wurde mal wieder eine BMW Serviceaktion durchgefĂŒhrt. Getriebe waren wie bei allen BMW-Kardan Modellen eher mittelmĂ€ssig. Dazu spĂŒrte man frĂŒher den Kardan noch wesentlich mehr wie heute durch Lastwechsel und auch dauerndes Geklacke bei Lastwechsel. Einfach mehr Spiel im Antriebsstrang.

Da war die 12er Kawa wesentlich besser. Mein bester Tourer frĂŒher. Extrem Schub, wirklich abartig. Bequeme Sitzposition. Elektronikprobleme gab es nicht, da ausser Einspritzung keine Elektronik vorhanden. RĂŒckrufe und anderes ebenso nicht. Heisst nie Serviceaktion oder so. Nur normaler Jahresservice, mehr nicht.

Schade, dass es heute die grossvolumigen 4-Zylinder Tourer nicht mehr gibt. FrĂŒher war die Auswahl sehr gross. Eben die BMW K-Modelle, Honda mit der Doppel-X, Kawa mit der 12er, Suzi mit der Hayabusa.. gut die gibt es heute noch.. aber nicht mehr Stand der Technik. Yamaha hatte die grosse 1300er mit Kardan usw.. heute fast nix mehr. Gerne hĂ€tte ich die 13er RS, aber nicht mit dem Boxer, sondern mit einem neuen 1300er 4-Zylinder! WĂŒrde ich sofort kaufen. Als die K1600 rauskam, wĂŒnschte ich mir immer eine K1600S.. wurde aber nix.. leider.

Hier noch meine damalige 12er Kawa.. bestes Motorrad, dass ich in meiner ganzen Karriere bisher hatte.. ein Traum. War noch getunt mit Kit auf 1300ccm, dazu Kopf bearbeitet, Powercommander usw.. hatte 201PS auf dem PrĂŒfstand am Hinterrad.. ja da ging was. Einziges Motorrad wo ich in meinem Leben mal 300Km/h in Deutschland gefahren bin.. nur kurz, mehr hĂ€lt man nicht aus, bzw. nicht zu verantworten.

ZX-12_0001.jpg
 
Ja schon noch, aber nicht mehr die schwere Klasse wie frĂŒher.. eben nur noch die Suzi.

Und ja, eine valable Alternative wÀre die Kawa H2 SX SE.. die könnte man als Nachfolger ansehen..
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe 3 Leute in meinem motorradfahrenden Umfeld, die nach wie vor ihre teils bald zwanzig Jahre alten Yamaha FJR 1300 fahren, alle mit sechsstelligen Kilometerzahlen. Gerade diesen Sommer nach einer grĂ¶ĂŸeren Gruppenausfahrt im Biergarten thematisiert.
Die fahren diese Schwergewichte, weil sie eben keine Reiseenduro möchten und es kaum noch seriöse Auswahl gibt in dem Segment.
 
So schwer die letzten dicken Vierzylinder K“S?
Oha
 FĂŒr mich alias Fliegenbein ist bei meiner 1250 GS die Schmerzgrenze des Gewichts schon deutlich erreicht. Meine alte K 75S wiegt 230 kg
 
Was mich interessiert ist
wie fĂ€hrt sich denn so eine K der letzten Baujahre
ich meine so ne richtig „Dicke“ 1200oder 1300cc , wĂŒrde mich mal interessieren 

Moin Peter,

mit einem Wort: "Geil!"

Man muss aber unterscheiden: Was eine Street Triple (zum Beispiel) am einen Ende des Spektrums ist, stellt eine dicke K am anderen Ende dar. Ich hab beide und fahre beide gerne.

Triviale Erkenntnis: Rangieren in der Garage ist mit der schweren Maschine im Vergleich zur kleinen, leichten eine Tortur und jedesmal von der Angst begleitet, einen Umfaller zu produzieren.

Stadtverkehr auf der Großen reicht ebenfalls von "keine Freude" bis "ziemlicher Frust".

Auf zĂŒgigen BergpĂ€ssen wie Bernina oder Julier entfaltet die große K dagegen ihre FĂ€higkeiten - dafĂŒr ist sie gemacht. Kein anderes (mir bekanntes) Fahrwerk taucht so neutral und geschmeidig in SchrĂ€glage ab wie der Duolever der K. Und liegt dabei so stabil und bremssicher wie die K. Kurskorrekturen sind der K ein Fremdwort. Und dabei noch ein Federungskomfort, den moderne Sportbikes mit herkömmlichem Fahrwerk nicht ansatzweise bieten. Dort wird FahrstabilitĂ€t und -sicherheit ĂŒber DĂ€mpferhĂ€rte erkauft. Bei der BMW kann dasselbe Tempo auch in der "COMF"-Einstellung gefahren werden, ohne an Fahrsicherheit einzubĂŒĂŸen.

Das FahrgefĂŒhl auf der großen K kann sehr gut mit dem Wort "mĂ€chtig" umschrieben werden. Oder etwas altmodischer mit dem Titel "MĂ€nnermotorrad". Neben einer sehr souverĂ€nen Art der Fortbewegung bedeutet das allerdings auch Krafteinsatz am Lenker, der am Ende einer lĂ€ngeren Fahrt das GefĂŒhl vermittelt, etwas geleistet zu haben. Ohne einen durchschnittlich fitten 60jĂ€hrigen zu ermĂŒden.

Der Motor erlaubt gelassene Fahrweise bis hin zu sportlichem RĂ€ubern - bietet Kraft im Überfluss in jedem Drehzahlbereich. Das macht souverĂ€n und schnell. Gangwechsel nach oben gelingen dank ausgezeichnet abgestimmtem Quickshifter meistens ruckfrei, zum Runterschalten gebe ich meistens einen kurzen Stoß, der das Einlegen des nĂ€chstliegenden kleineren Ganges ebenso ruckfrei gestattet.

Komme gerade von einer ausgedehnten PĂ€sserunde zurĂŒck und muss Chris in einem Punkt widersprechen: zwar ist die K 1300 S ein schwerer Brocken, der mit Einsatz dirigiert werden möchte, ist dann aber auch im engeren GelĂ€uf von einer derart beruhigenden Zielsicherheit, dass der körperliche Mehreinsatz durch mentale Gelassenheit mehr als ausgeglichen wird. Und - schneller bin ich dort selbst mit der wuseligen Street Triple nicht.

Kurz: Was die K nicht mag, ist nervöser Kolonnen- bzw. Stadtverkehr; wo sie richtig glÀnzt, sind Strecken, wo der Fahrer selbst die Gangart bestimmen kann. Behutsames Rumgezuckel mag sie nicht - je heftiger sie rangenommen wird, desto mehr ist sie in ihrem Element. Erst dann zeigt sie ihre herausragenden QualitÀten so richtig.

Gruß
Serpel
 
2006 war ich, warum auch immer, wohl weil einige in meinem Umfeld plötzlich K's fuhren, der Meinung ich mĂŒsste eine K 1200 GT fahren.

K120GT.jpg
Niemals zuvor und auch anschliessend bin ich nie mehr so viel Autobahn mit einem Motorrad gefahren, da ich zu fast allen Seminaren mit dem Moped angereist bin. Denn dafĂŒr war sie natĂŒrlich super gut geeignet. Auch sonst, ein cooles Reisemoped.

Allerdings habe ich sie nach einer Saison wieder fĂŒr ein 1200er GSA in Zahlung geben, da solche Mopeds einfach nicht mein Ding sind.
 
Moin Peter,

mit einem Wort: "Geil!"

Man muss aber unterscheiden: Was eine Street Triple (zum Beispiel) am einen Ende des Spektrums ist, stellt eine dicke K am anderen Ende dar. Ich hab beide und fahre beide gerne.

Triviale Erkenntnis: Rangieren in der Garage ist mit der schweren Maschine im Vergleich zur kleinen, leichten eine Tortur und jedesmal von der Angst begleitet, einen Umfaller zu produzieren.

Stadtverkehr auf der Großen reicht ebenfalls von "keine Freude" bis "ziemlicher Frust".

Auf zĂŒgigen BergpĂ€ssen wie Bernina oder Julier entfaltet die große K dagegen ihre FĂ€higkeiten - dafĂŒr ist sie gemacht. Kein anderes (mir bekanntes) Fahrwerk taucht so neutral und geschmeidig in SchrĂ€glage ab wie der Duolever der K. Und liegt dabei so stabil und bremssicher wie die K. Kurskorrekturen sind der K ein Fremdwort. Und dabei noch ein Federungskomfort, den moderne Sportbikes mit herkömmlichem Fahrwerk nicht ansatzweise bieten. Dort wird FahrstabilitĂ€t und -sicherheit ĂŒber DĂ€mpferhĂ€rte erkauft. Bei der BMW kann dasselbe Tempo auch in der "COMF"-Einstellung gefahren werden, ohne an Fahrsicherheit einzubĂŒĂŸen.

Das FahrgefĂŒhl auf der großen K kann sehr gut mit dem Wort "mĂ€chtig" umschrieben werden. Oder etwas altmodischer mit dem Titel "MĂ€nnermotorrad". Neben einer sehr souverĂ€nen Art der Fortbewegung bedeutet das allerdings auch Krafteinsatz am Lenker, der am Ende einer lĂ€ngeren Fahrt das GefĂŒhl vermittelt, etwas geleistet zu haben. Ohne einen durchschnittlich fitten 60jĂ€hrigen zu ermĂŒden.

Der Motor erlaubt gelassene Fahrweise bis hin zu sportlichem RĂ€ubern - bietet Kraft im Überfluss in jedem Drehzahlbereich. Das macht souverĂ€n und schnell. Gangwechsel nach oben gelingen dank ausgezeichnet abgestimmtem Quickshifter meistens ruckfrei, zum Runterschalten gebe ich meistens einen kurzen Stoß, der das Einlegen des nĂ€chstliegenden kleineren Ganges ebenso ruckfrei gestattet.

Komme gerade von einer ausgedehnten PĂ€sserunde zurĂŒck und muss Chris in einem Punkt widersprechen: zwar ist die K 1300 S ein schwerer Brocken, der mit Einsatz dirigiert werden möchte, ist dann aber auch im engeren GelĂ€uf von einer derart beruhigenden Zielsicherheit, dass der körperliche Mehreinsatz durch mentale Gelassenheit mehr als ausgeglichen wird. Und - schneller bin ich dort selbst mit der wuseligen Street Triple nicht.

Kurz: Was die K nicht mag, ist nervöser Kolonnen- bzw. Stadtverkehr; wo sie richtig glÀnzt, sind Strecken, wo der Fahrer selbst die Gangart bestimmen kann. Behutsames Rumgezuckel mag sie nicht - je heftiger sie rangenommen wird, desto mehr ist sie in ihrem Element. Erst dann zeigt sie ihre herausragenden QualitÀten so richtig.

Gruß
Serpel
Hast Du sehr gut beschrieben..so ein bisschen spĂŒrt man das auf meiner „uralt“ K auch ,weil lang fĂ€hrt sie natĂŒrlich stabil geradeaus und Landstraße super angenehm. Stadtverkehr ist nicht so ihres
obwohl viel leichter als ihre dickeren jĂŒngeren Schwestern 😁
 
meine k100 16V geholt Ende 2012, Umbau war 2013. Das Mopped habe ich immer noch wurde aber ewig nicht mehr bewegt. Schaff es aber auch nicht sie zu verkaufen, mal sehen.

13081505aa.jpg k100 rs 16v.jpg13081535gj.jpg k100.jpg
von der original Felge hinten 4,50 x 18 mit 160/60 auf 5,5 x17 mit 180/55 gegangen
13081553tt.jpg k100 16v.jpg13081550kc.jpg  bmw felge k100.jpg13434161bu.jpg   k100 16v.jpg14564017rd.jpg  k100 16v.jpg
Bilder sind schon was her, steht die letzte Jahre in der Scheune :( kam immer was dazwischen, irgendwie kam sie da immer zu kurz.
 
Ein MitschĂŒler aus meinem Abiturjahrgang hatte sich seinerzeit (noch wĂ€hrend der Schulzeit) eine der ersten K100 bei deren Erscheinen blind bestellt. Beim 30-jĂ€hrigen Jahrgangstreffen (das jetzt auch schon einige Jahre her ist) hatte er sie immer noch.
 
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