Reisevorbereitung für die Motorradtour ... was kommt mit?

Packliste? Macht meine Sozia aus dem Ärmel.
Papiere Geld Karten: Perso und KKK, Bank, Navitouren laden. Ladegeräte
Regensachen
Wechselklamotten
Werkzeug Klebeband Kabelbinder Rolle Draht.
Waschzeuch.
Schluss
Motorrad vorbereitet und eine kl. Tour schon mal gefahren,
Tanken Reifen neu Bremsbeläge neu Öl halbvoll. Reifendruck 2,5+ 2,9
 
Ich gehe jetzt bald seit 50 Jahren mit Motorrad und Zelt auf (Fern)reisen. Früher gar mit Sozia, was die Gepäcksituation eher kritischer gestaltet. Meine ursprüngliche Packliste wird mit jeder Reise kürzer, ohne dass ich irgendwann einen Mangel festgestellt habe. Klamotten kann man waschen. Z.B. mit Duschgel, welches ich neben dem originären Zweck auch noch als Rasierschaum nutze. Regenklamotten und essentiellen Werkzeugsatz (speziell für Radausbau/Reparatur) habe ich über kleine Sturzbügeltaschen immer dabei. Letzteren habe ich binnen 6 Jahren 4x gebraucht. 3 mal für mich selbst, einmal für einen Kumpel. Diese sehr reduzierte Gepäckstrategie hat jedoch auch Nachteile. Ich bin mehrmals mit einem Kumpel gereist, der seinen halben Hausrat dabei hat. Wenn wir irgendwo unser Lager abbrechen, warte ich oft bis zu einer Stunde, bis der Kumpel fertig gepackt hat. Dazu kommt die Zeit, wenn er irgend etwas sucht - was andauernd passiert. Wenn ich einen Campingplatz befahre, ist meine Mobilie binnen 10 Minuten schlafbereit. Dies liegt auch daran, dass ich mein Zelt nie in den Zeltbeutel zurück falte, sondern einfach (nass oder trocken) in meine Gepäckrolle quetsche. Schlafsack und Isomatte kommen in Mini-Seesäcke daneben, die Trockenheit garantieren.

Generelle Regel: Hatte ich etwas dabei, was ich nicht gebraucht habe (ausser Werkzeug), so bleibt's beim nächsten mal daheim. Hat sich bewährt.
 
Möchte mal annehmen, dass es keine/keiner von uns ist .....


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Brauchst 'Du keine Kondome mehr -- lass doch statt den Kondomen lieber die Kumpels zuhause
 
allein wenn ich mit Koffer und vor allem Topcase 10 KG beladen fahre, geht mir der Fahrspass ziemlich runter.
Also versehe ich nicht warum man sich nicht etwas im Gepäck bescheidet und sich das Fahren erhält.
Tips auf was man gut verzichten kann weil man es unbenutzt wieder mit nach hause genommen hat gibts genug.
Wichtig auf schwere Sachen wie Jeans oder Wollpullover zugunsten halb so leichter Sachen die auch gut wärmen umzusteigen.
Wer natürlich alles haben will mimimi 10 Paar Unterwäsche für Zwei und 5 Tage..
Eine lange Fahrfunktionshose und Wechsel nach dem Duschen reicht mir.
Zahnpasta 10 X leichter wenn man Konzentrat nmmt wie Ajona.. und alles auf die Waage..
Ein funktionierender Reifenstopfen und leichte Handluftpumpe hingegen bringt schnell mal 3 h Zeitersparnis fernab aller Tankstellen und ADAC wenn man sich selbst helfen kann..
Zumindest bei Vollbeladen ist die hintere Feder deutlich überlastet und müsste eigentlich dicker sein. Von der Dämpfung mal ab, die hat dann natürlich auch mehr zu tun. gut wenn man ein Starres Öhlins hat, einfach statt einer 160 eine 180 er Feder rein Zug Dämpfung 2 und Druckschraube 1..2 Klicks zugemacht und gut.
 
Ich habe eine LR Overlander Tasche, die fertig gepackt zu Hause liegt. In ihr befindet sich das gesamte Campingzeug wie Zelt, Schlafsack, Isomatte etc. Diese Tasche kommt hinten quer drauf, wenn ich campen gehe. Übernachte ich in Hotels. Pensionen etc, bleibt die Tasche zu Hause, dann bin ich nur mit den Seiten"koffern" von LR unterwegs. Für ganz kleine Touren / Tagesausflüge kommt der SW Motech TR zum Einsatz und es bleiben auch die Koffer zu Hause. Seitlich an den Sturzbügeln sind Taschen, in welchen sich Notfallausrüstung (Reifenflickzeug) befindet, Müsliriegel, eine Wasserflasche, Magnesium, Spannriemen und weitere kleine Gegenstände, die ich immer dabei habe. Ich versuche also, modular zu arbeiten und bin bisher gut damit zurechtgekommen.
 
Neben all den Sachen, die ich auch modular je nach Reiselänge und Unterkunftsart zusammenstelle, werde ich mir jetzt noch zwei Flare-Warnleuchten (Foto von Amazon) in die Rahmentasche packen. Bin auf meiner letzten Tour auf eine nicht abgesicherte Unfallstelle auf einer sehr kurvigen Strecke gestoßen. Da hätte ich gerne vor und hinter der Unfallstelle was Sichtbares zur Absicherung dabei gehabt.

GSrüsse
Frank
 

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Hallo,
oft ist weniger mehr.... habe durch meine Auslandseinsätze gelernt mit wenig Gepäck auszukommen und das praktiziere ich auch bei meinen Motorradtouren.
Drei Tage mit dem Motorrad schaut so aus. Zweites Bild dann etwas mehr für 14 Tage.
Wobei es beim Bild zwei den Tankrucksack nicht gebraucht hätte, hatte ich wegen Papiere und Geld dabei weil es bei Pausen angenehmer ist schnell den TR mitzunehmen.

vg daHolledauer

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Reisevorbereitung für die Motorradtour ... was kommt mit?​


Von Mal zu Mal weniger. Und immer dem Tour-Charakter entsprechend. Wenn ich campe, wird es halt etwas mehr Volumen, wenn es offroad-lastiger wird, halt entsprechend sehr wenig, weil mir der Fahrspaß viel wichtiger ist, als unnützes Gerödel mit mir herum zu schleppen. Ok, "unnütz" definiert jeder anders, aber Ihr wisst, was ich meine.
Viele der gehypten Sachen stellen sich oftmals doch nur als unnötiger Ballast heraus.

Eine der möglichen Packlisten sieht bei mir folgendermaßen aus, ist aber grundsätzlich gedrittelt:
  • 1/3 Werkzeug/Ersatzteile/Flickmaterial/Öl
  • 1/3 Schuhe/Kulturtasche/Reisehängematte/EH-Set/sonstiges
  • 1/3 Bekleidung inkl. Regenzeugs
und daher z.B. für 2-3 Wochen Offroad-Touren geeignet (bei denen auch mal etwas kaputt gehen kann)
  • WERKZEUG........................:
  • Kettenspray (am Mann)
  • Schrauberhandschuhe
  • Reifenflickzeug, kompl.
  • Bordwerkzeug, kompl.
  • Gewebeband
  • Epoxy-Knete
  • Kabelbinder
  • Stirnlampe
  • 2-K-Kleber
  • Luftpumpe
  • Kaltmetall
  • Kleinteile
  • HaWaPa
  • Nähahle
  • Motoröl

  • WÄSCHE.............................:
  • 1 Freizeithose, 3/4 lang
  • 1 Paar SneakerSocken
  • 3 Paar dicke Socken
  • 1 Jacke, dünn, lang
  • 3 MF-Shirt, lang
  • 2 MF-Shirt, kurz
  • 1 3/4 Unterhose
  • 1 Sportschuhe
  • 1 Schlafi-kurz
  • Badelatschen
  • 7 Unterhosen
  • Kulturtasche
  • Badetuch, L
  • Radlerhose
  • Badehose

  • SONSTIGES.......................:
  • Kamera & Ladegerät & SDs
  • Leathermann (am Mann)
  • Versicherungsunterlagen
  • 2 Spanngurte (am Mann)
  • Telefon & Ladegerät Gar
  • Hängematte, kompl.
  • Europ. Unfallbericht
  • Ersatzhandschuhe
  • Camelbag & Tabs
  • Schlafsack-Inlay
  • Sekundenkleber
  • Ersatzschlüssel
  • Brotdose, dünn
  • Sonnenbrille
  • Regenzeugs
  • Navi & SDs
  • Ersatzbrille
  • Kartensatz
  • Müsliriegel
  • Batterien
  • Nähzeug
  • EH-Set
  • Rei idT
Unter Bordwerkzeug versteh ich nicht den ranzigen Schlitzschraubendreher und nen 8er Inbus unter der Sitzbank sondern einen sinnvoll zusammengestellten Satz Werkzeug, den man benötigt um an alle relevanten Teile der Maschine zu kommen und vor allem an die Teile, an denen man auch notfalls etwas reparieren muss oder kann.

Ladegeräte für den elektronischen Kleintier-Zoo minimiere ich und nehme höchstens die passenden Kabel mit. Eine Powerbank kann man mitschelifen, ist aber bei Hotelübernachtungen nicht zwingend notwendig - je nach Geräten. Beim (wild)campen aber durchaus sinnvoll. Am besten eine, welche die Lichtmaschine des Bikes tagsüber schafft komplett aufzuladen.

Alle Stoffe als Funktions- oder Mikrofaser, auch ein Handtuch. Keine Baumwolle oder Polyester. Die Wäsche wird nach einer Woche einmal durchgewaschen.

Flüssigkeiten schütte ich grundsätzlich in passend-kleine Nalgene-Flaschen um. Die sind unkaputtbar und immer dicht. Reparartur-Chemikalien verpacke ich in feste Kunststoff-Dosen oder in einem kurzen und dünnem Stück HT-Rohr. Da gehen sie nicht drin kaputt, falls man mal sein Hab & Gut etwas brutaler in die Taschen stopft.

Mal so als Anregung... :)
 
... und daher z.B. für 2-3 Wochen Offroad-Touren geeignet (bei denen auch mal etwas kaputt gehen kann)
  • WERKZEUG........................:
  • Kettenspray (am Mann)
  • Schrauberhandschuhe ...
Am Mann möchte ich nur Dinge haben, auf die ich drauffallen kann, ohne dass sie ungewollten Eindruck hinterlassen.
Die Dose Kettenspray und der Leatherman lassen sich bestimmt sicherer unterbringen.

Ich hätte weniger Wäsche dabei, dafür Rei in der Tube. Das findet bei mir in einer ausrangierten Erste-Hilfe-Tasche Platz, zusammen mit etwas Schnur und zwei klappbaren Kleiderbügeln. Abends gewaschen ist morgens alles trocken. War nicht wenig erstaunt, dass Reisewaschmittel im Baltikum offenbar unbekannt ist.
 
War nicht wenig erstaunt, dass Reisewaschmittel im Baltikum offenbar unbekannt ist.

Na, die füllen wohl einfach Flüssigwaschmittel in eine Tube um ... nur du und ich kaufen wohl noch Rei.

Warum eigentlich ....?


Wo es doch mittlerweile auch günstig flüssiges Sport Waschmittel gibt ...
 
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Also ich rede da von einer wirklichen kleinen Dose Kettenspray, diese zum umfüllen z.B.. Größere hätte ich auch im Gepäck verstaut. Der Leathermann ist sowieso verhandelbar, da viel zu schwer. Da ist ein kleines Schweizer Messer fast genauso gut. Und nein, ich kaufe auch noch Rei idT... ;)
 
Hab's in verschiedenen Supermärkten versucht ... wollte ja keine Literflasche Waschmittel mitnehmen.

EDIT: Muss ja niemand kaufen. Ich finde die kleinen Rei-Tübchen aus dem Reiseartikel-Segment (z.B. bei DM) einfach genial.
Dank Kettenöler kann ich auf das Kettenspray verzichten.
 
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Dachte da mehr an diese Reisetuben ....
Es ging mir um den Füllstoff.
Auf der fast dreimonatigen Tour ging mir der Vorrat aus und Ersatz war nur im Liter- oder Kilomaß zu erhalten.
Ich habe mich dann mit Shampoo beholfen.
 
Es ging mir um den Füllstoff.
Auf der fast dreimonatigen Tour ging mir der Vorrat aus und Ersatz war nur im Liter- oder Kilomaß zu erhalten.
Ich habe mich dann mit Shampoo beholfen.

Mach ich immer so. Also mit Shampoo auch Wäsche waschen etc. So hat man nur eine Tube/ Fläschchen dabei.
 
Dass erste und letzte mahl dass ich in ein zelt hab geschlafen wahr beim bund.
Und wenn ich motorrad geh fahren fuer ein paar tagen dan geh ich fahren und mich nicht beschaftigen mit krimskram wie rasierschaum. Ich habe so wenig wie moglich dabei, kaufe einfach unterwegs was ich extra brauche.
Trage coolmax shirts die schnel trocken, abends in der douche ausspulen. Und tagsuber bei ne pause trocknen lassen. Hier kosten rural B&B satte 35 euro pro nacht, hab dann ein bett und kein geschlep.
 
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