R1300 ölfilter - OEM vs Hiflofiltro

Turd Ferguson

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2025 BMW R1300 GS
Der originale BMW-Ölfilter für die R1300 mit Teilenummer 11427105320 ist sehr teuer. Derzeit ist nur eine Alternative von einem Drittanbieter erhältlich: der Hiflofiltro HF162, den Hiflofiltro als Filter für den R1300-Motor anbietet und der nur halb so viel kostet wie das Originalteil. Hiflofiltro ist ein angesehener Hersteller von Premium-Ölfiltern, daher habe ich einen zum Vergleich bestellt. Hinweise:- Der HF 162 wiegt 20 Gramm mehr als der Originalfilter. Der HF 162 hat gerade Falten und nicht die für den Originalfilter typischen wellenförmigen Falten.- Ich habe den Öffnungsdruck der Bypassventilfeder mit einer Postwage überprüft (Sorry, ist in Unzen da ich USAler bin). Der Federdruck des HF162 beträgt nur 58 % des Federdrucks des Originalfilters. Das bedeutet, dass der HF162 deutlich früher in den Bypass-Modus schaltet und das Öl nicht filtert bzw. das Bypassventil viel länger geöffnet hält als der Originalfilter (siehe Bilder). Dies mag zwar keine gravierenden Auswirkungen haben, zeigt aber deutlich, dass der Originalfilter das Öl bei deutlich höherem Druck noch durch das Filtermedium presst als der Hiflofiltro der dann schon lange im Bypass Modus läuft.

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Es wird wohl noch ein wenig dauern bis in Europa viele selbst an der 1300er GSA aus Gewährleistungsgründen den Ölfilter tauschen - ist wohl in den USA anders. Trotzdem… danke für den interessanten Gedanken bzw. Vergleich.
 
Wieviel Langeweile muss man haben 🫣
Wie viel Langeweile muss man haben um so eine Blödsinnige Antwort zu posten?

Der TE will Geld sparen und hat dafür die Qualität des günstigeren Produktes getestet. Das ist sehr schlau und vor allem sehr professionell (gemessen). Ich selbst wäre im Leben nicht darauf gekommen DAS zu messen und finde es gut zu wissen.
 
Bei einem Preisunterschied von vielleicht 2-5 € würde ich mir da keinen Kopf machen. Ich hätte eher Bedenken das der Zubehörfilter vielleicht nicht den nötigen Öldurchlauf bei Maximaldrehzahl hätte. Mir wäre das für die Kostenersparnis zu heiß.
 
Der originale BMW-Ölfilter für die R1300 mit Teilenummer 11427105320 ist sehr teuer. Derzeit ist nur eine Alternative von einem Drittanbieter erhältlich: der Hiflofiltro HF162, den Hiflofiltro als Filter für den R1300-Motor anbietet und der nur halb so viel kostet wie das Originalteil. Hiflofiltro ist ein angesehener Hersteller von Premium-Ölfiltern, daher habe ich einen zum Vergleich bestellt. Hinweise:- Der HF 162 wiegt 20 Gramm mehr als der Originalfilter. Der HF 162 hat gerade Falten und nicht die für den Originalfilter typischen wellenförmigen Falten.- Ich habe den Öffnungsdruck der Bypassventilfeder mit einer Postwage überprüft (Sorry, ist in Unzen da ich USAler bin). Der Federdruck des HF162 beträgt nur 58 % des Federdrucks des Originalfilters. Das bedeutet, dass der HF162 deutlich früher in den Bypass-Modus schaltet und das Öl nicht filtert bzw. das Bypassventil viel länger geöffnet hält als der Originalfilter (siehe Bilder). Dies mag zwar keine gravierenden Auswirkungen haben, zeigt aber deutlich, dass der Originalfilter das Öl bei deutlich höherem Druck noch durch das Filtermedium presst als der Hiflofiltro der dann schon lange im Bypass Modus läuft.
Sehr interessanter Versuch!
Jetzt müsste man nur noch wissen, ob der doch sehr unterschiedliche Öffnungsdruck in der Praxis wirklich relevant ist.
Wieviel "Unzen" (Ihr wisst, wie ich das meine) werden tatsächlich beim Fahren erreicht?
Denn eigentlich ist der Bypass ja nur eine Notfalleinrichtung, falls der Filter mal dicht ist.
 
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Genau das ist der Punkt, Notfallabsicherung. Wird der Filter korrekt gewechselt, kommt diese nicht zum Tragen. Bei kaltem Motoröl kann das anders aussehen, da der Druckwiderstand im Filter deutlich höher ist und eine Auslösung des Bypass auslösen kann. Ich würde mich nicht trauen, vom Desingwert abzuweichen.
 
BMW kauft heute hier Ersatz- und Verschleißteile und morgen da. Und nun? Welcher Ölfilter stellt die Benchmark dar, was macht man, wenn der nächste OEM Ölfilter vom ersten Messergebnis abweicht?
 
Das der Originalfilter mit Zickzack Faltung druckstabiler ist hat Hiflo den Druck abgesenkt, damit das Filterpapier besser hält.
Dieses kommt nur im Kaltmodus wennd as Öl dick wie sonst nie ist.
Der Kaltmodus ist nur ein sehr geringer Zeitanteil der Betriebsdauer.
Somit sehe ich für die Ölfilterung im Heißzustand keine Gefahr.
Mit dem 102 OZ Druck komme ich nicht richtig klar, die Umrechnung wäre etwa 2,8 kg und dann eben die Hälfte beim Hiflo..
Beim Alten Modell hatte man 1,5 bis 5 Bar Öldruck, der steht auch nur an wenn der Ölfilter leer wäre. Da weiß ich nicht welchen Filterwiderstand der bietet. Das wäre die Größe die entscheidend ist, wann der Filter durchleitet.
Erstmal würde ich da keine Risiken eingehen wenn es eine Kundenmaschine ist, bei meiner würde ich den Filter mal mit 20 W 50 betreiben und kalt mal hochdrehen dann den Filter ausbauen und gleich nachsehen ob das Filtermaterial sich zusammengedrückt hat. Also in der Mitte des Papiers dünner wird.
Wenn der Filter für die 13 er freigegeben ist von Hiflo, werden die das auch gemacht haben.. Ein Motorschaden der dadurch zustand käme geht mit Sachverständigem dann auf deren Rechnung. Das werden die nicht riskieren dass das nicht gut funktioniert.
Da das Filter ja nur Grobes rausfiltert ist auch ein zeitweises Durchleiten kein Problem für mich.

Danke für den Test sehr aufschlussreich.
 
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Auf jeden Fall eine prima Möglichkeit wegen ein paar Pfennige vlt. ein Risiko einzugehen.

Is ja fast wie beim ÖL.
Hauptsache anders...weil der Hersteller eh keine Ahnung hat und dann auch noch viel Geld verlangt.
Super Strategie bei einem Moped, 20K plus.

Beim Luftfilter ist es übrigens das gleiche Spiel. Nur dass der OEM dann deutlich teurer ist als der Chinese.
Und auch da sieht man den Unterschied schon optisch.

Grüße
 
Wenn keiner mehr experimentiert und verifiziert, wird es nie ein "besser" geben.
Ich glaube, es geht eher darum, dass man es mal wissen wollte, als die Ersparnis.
Ist wie mit ACC hinter jemand anderem herfahren oder mit ASA einfach mal NotAus während der Fahrt, nur um zu sehen, was passiert.

Oder Reifen. Es gibt keine "schlechten" Reifen, aber trotzdem haben viele ihre Lieblinge.
Wenn man es nicht ausprobiert, auch Ok.
Aber wegen 10€ macht das keiner.
 
Genau. OEM Öl, Luftfilter, Ölfilter, Dichtringe, … you name it, ist das einzig wahre. Alles andere ist billiger Scheissdreck und macht das Motorrad kaputt. Hier gibt’s echt ein paar ganz große Marketingopfer.

Leute, strengt mal ab und an eure grauen Zellen an.
Anhand welcher Kriterien bestimmst du, ob ein After market Produkt wie z.B. ein Luftfilter , Ölfilter oder Dichtring mindestens der Spezifikation des Serienprodukts entspricht? Bei Ölen, Reifen, Leuchtmitteln etc. ist es einfach, da es Spezifikationen herstellerseitig gibt. Bei vielen anderen Produkten musst du halt den Aussagen der after market Hersteller glauben oder du findest aufgrund von Herstellerkennzeichen den OEM -Produzenten.
Ich benutze nur meine grauen Zellen wie von dir empfohlen.
 
Ölfilter Umgehungsöldruck /Öffnungsdruck ist schon mal eine Spezifikation die nicht gehalten wurde.
Aber die logischen Gründe dafür hatte ich schon genannt,
Dass die Kompettkäufer da kein Interesse haben ist klar. Warum soll man aber nicht alle Anbieter darauf abklopfen wenn geld zu sparen ist, aber halt nicht an der Messlatte OEM Teil. Qualität. erst mal Funktion dann Preis.

Schon bei Vormodellen gab es die andersgefalteten Ölfilter und hielten, ob die Schmutzabscheidung schlechter war? Kann kein Privatmann beurteilen.
Hier könnte man beide ÖLfilter aufschneiden und die Filterpapierfläche vergleichen. Da sollte der Nachbau nicht weniger haben. Auch das Innere Stützgitter stabil sein damit sich die Patrone nicht unter kaltem Öl zusammendrückt.
 
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Anhand welcher Kriterien bestimmst du, ob ein After market Produkt wie z.B. ein Luftfilter , Ölfilter oder Dichtring mindestens der Spezifikation des Serienprodukts entspricht? Bei Ölen, Reifen, Leuchtmitteln etc. ist es einfach, da es Spezifikationen herstellerseitig gibt. Bei vielen anderen Produkten musst du halt den Aussagen der after market Hersteller glauben oder du findest aufgrund von Herstellerkennzeichen den OEM -Produzenten.
Ich benutze nur meine grauen Zellen wie von dir empfohlen.
Gar nicht. Weil ich keine Spezifikationen des Herstellers kenne. Da ich aber weiß, dass ein Hersteller bei solchen Teilen gerne mal den Zulieferer wechselt, wie du und ich die Unterbuxe, mache ich mir da keinen Kopp und selektiere lediglich nach Herstellern, die erwiesenermaßen OEM Lieferanten sind. Am Beispiel Ölfilter: Mann Hummel, Mahle, Champion, Bosch etc.

So einfach mache ich mir die Welt.
 
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Ich finde den Versuch gut. Vielleicht lohnt es nicht, das wenige Geld zu sparen, aber manchmal braucht man auch Alternativen, weil das Original gerade nicht zu bekommen ist.
Was die Messung angeht: Hier wurde eine Kraft gemessen, umgerechnet 4,94 kg (eigentlch kp) beim Original und 2,9 kg beim Hiflofiltro HF162. Uns interessiert aber der Druck, bei dem das Ventil öffnet, also kg/cm², was ungefähr einem bar entspricht. Dazu müssten wir abr wissen, ob die mit Öldruck beaufschlagten Flächen in beiden Filtern gleich groß sind. Hat zum Beispiel der Origianlfilter im Überdruckventil eine mit Druck beaufschlagte Fläche von 1 cm² (entspricht Ø 1,128 cm), der Hiflofiltro aber einebeaufschlagte Fläche von 1,7 cm² (Ø 1,47 cm), so ist der Öffnungsdruck in beiden Filtern gleich.
Darüber hinaus wird der eigentlich wichtige Systemdruck ja von einem separaten Druckregler im Motor bestimmt, nicht vom Bypassventil im Motor. Das ist nur dafür da zu öffnen, falls der Filter verstopft ist. Und im Falle des Hiflofiltro öffnet es (vielleicht) etwas früher, was dem Schutz des Motors dient.
Wie ein Filter funktioniert, sieht man hier. Die Funktion des Bypassventils kommt ganz am Schluss.
 
Müßte man die Filterflächen (m2) vergleichen? Und damit den Einfluß auf den möglichen Mengenstrom des Flüssigkeitsdurchsatzes in Abhängigkeit des Druckverlustes. Natürlich hat auch die temperaturabhängige Viskosität auf diesen Einfluß.
Wir benötigen also - falls nicht vorhanden- eine Mengenmessung der Mengenstromes durch die Filterfläche in Relation dazu den Druckverlust bei verschieden Viskositäten. Dann benötigen wir die Pumpenkennlinie der Ölpumpe. Dann schauen wir wo sich die Anlagenkennlinie mit der Pumpenkennlinie schneidet. Wir können dann auch sagen wie weit wir diesen Schnittpunkt durch Veränderung der Anlagenkennlinie (Öffnungsdruck des Bypassventiles) verschieben dürften (Mengendurchflußänderung). Diese Aussage gilt natürlich nur vorbehaltlich der Überprüfung durch die inovationsfördernde KI.
Das wäre mein erster Denkansatz. Ein zweiter ermüdet mich - Entschuldigung.
 
Frage mich, was die ganzen Fernreisenden machen, die im albanischen, rumänischen, mongolischen, kasachischen Hinterland nen Ölwechsel machen lassen und sehen, dass der Mechaniker den Ölfilter nicht aus nem weißen Kartönchen zieht, auf dem BMW Motorrad steht. Die müssen alle schwer traumatisiert sein.
 
Forum at its best....

Da hat einer Lust und Zeit, ist ja auch ein Hobby, und probiert es aus und behält das nicht für sich sondern plaudert es hier aus. So muss das sein in einem Forum. Danke einfach dafür und die Idee. Und vielen Dank für die sachlichen Beiträge, ich lerne dabei.

An die anderen: Könnt ihr eure Überheblichkeit nicht einfach mal für euch behalten? Irgendwo hier im Forum wurde darüber diskutiert, warum es so viele Smalltalk-Beträge und wenig technisches gibt. Jetzt schreibt jemand was technisches, auch wieder nicht gut.
Vorschlag: Wer's blöd findet, hält sich zurück und tobt sich im Smalltalk-Bereich aus...
 
Beim Luftfilter ist es übrigens das gleiche Spiel. Nur dass der OEM dann deutlich teurer ist als der Chinese.
Und auch da sieht man den Unterschied schon optisch.

Grüße
Klar, die chinesen konnen ja nur billig kopiern, alles was da gebaut wirt ist einfach kacke.

BMW produces a significant number of parts in China, both for its large local market (including long-wheelbase models) and for global supply, with components like small engines (via Loncin) and various OEM parts often stamped "Made in China," reflecting BMW's global sourcing strategy for cost-efficiency and market access, with quality controlled by BMW despite some past sourcing issues.

Key Aspects of BMW Parts from China:
* Production Hub: BMW has extensive manufacturing facilities in Shenyang (Dadong & Tiexi), China, producing many vehicles sold locally and globally, and these plants integrate local parts.
* Engine Production: Chinese manufacturer Loncin produces smaller-capacity engines for some BMW Motorrad models (like the G 310 series).
* Global Sourcing: BMW sources various components globally (China, Mexico, Poland, etc.), and items like grilles or ignition coils can be made in China.
 
Ölfilter Umgehungsöldruck /Öffnungsdruck ist schon mal eine Spezifikation die nicht gehalten wurde.
...
Du weißt ja gar nicht, ob der Druck nicht gehalten wird. Gemessen wurde ja nur die Federkarft, aber nicht die zugehörige mit Druck beaufschlagte Fläche. Erst aus dem Produkt ergibt sich der Öffnugnsdruck, wie ich in meinem Beitrag geschrieben habe. BMW gibt z.B. für die R1100 für die Öffnung des Bypassventils einen Differenzdruck von 1,5 bar an. Ob dieser Differnezdruck eingehalten wird kann aus der ausschließlichen Kraftmessung der Feder nicht ermittelt werden.
 
Klar, die chinesen konnen ja nur billig kopiern, alles was da gebaut wirt ist einfach kacke.

BMW produces a significant number of parts in China, both for its large local market (including long-wheelbase models) and for global supply, with components like small engines (via Loncin) and various OEM parts often stamped "Made in China," reflecting BMW's global sourcing strategy for cost-efficiency and market access, with quality controlled by BMW despite some past sourcing issues.

Key Aspects of BMW Parts from China:
* Production Hub: BMW has extensive manufacturing facilities in Shenyang (Dadong & Tiexi), China, producing many vehicles sold locally and globally, and these plants integrate local parts.
* Engine Production: Chinese manufacturer Loncin produces smaller-capacity engines for some BMW Motorrad models (like the G 310 series).
* Global Sourcing: BMW sources various components globally (China, Mexico, Poland, etc.), and items like grilles or ignition coils can be made in China.
Ui, jetzt öffnest du aber die Büchse der Pandora. :eek::p
 
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