R 1100 GS Wiederinbetriebnahme Bremse blockiert

Mikko

Adventure-Tourer
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... bei 100 km/h blockierte die Vorderradbremse und mich hat es auf die Straße geklatscht, einfach so ohne Vorwarnung. Bei keinem der Japaner ist mir sowas passiert. Hab alles überstanden. Den Bock knüpfe ich mir jetzt vor. Die Kolben in den Sätteln kommen neu mit Dichtung. Stahlflex kommt auch Vorne ...
Die alten Gummi-Bremsschläuche sind lebensgefährlich, denn die können sich unbemerkt von innen auflösen. Leider hatte BMW nichts aufgedruckt und machte auch keine Vorgaben für den Austausch.

Hatte meine mal zur Inspektion, am frühen Nachmittag bezahlt und rausgeschoben, aber wegen eines nachfolgenden Krawatten-Termins erst nachts abgeholt. Die Ampel an der ersten Kreuzung war auf Blinken geschaltet, kaum Verkehr und dann das: Ich konnte den Handbremshebel bis zum Lenker ziehen ohne irgendeine Wirkung. Ein paar mal gepumpt, mit Motor und hinten gebremst, dann kam ich zum Stehen. Als ich weiterfahren wollte, zog die Maschine nicht richtig ... d.h. die Bremse löste sich nicht mehr.

Beim Spülen mit Bremsflüssigkeit in der Werkstatt kam mit einem Plopp eine Art Gummiball heraus, der sich aus dem Material des Bremsschlauchs gebildet hatte. Sofort auf Stahlflex umgerüstet. Heute schaue ich mir jede 11x0 GS an, die ich irgendwo parken sehe und spreche im Fall von Gummischläuchen die Besitzer an. Erschreckend, wieviele noch mit den Original-Bremsschläuchen unterwegs sind.

Grüß Dich auch und gib der alten Lady nochmal eine Chance.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo bei dem Beschriebenen Sturz denke ich am Ersten an einen aufgequollenen geplatzen inneren Gummi Bremsschlauch, der die Bremse nicht mehr aufmachte.
Stahlflex rein.
Auch schrauben ohne Wissen wie fehlendes Schnüffelspiel ist eine gern genommene Ursache, dann bremst der Belag beim ersten Betätigen bis er heiß wird ohne Nachlassen und blockiert schießlich aber ohne beim Loslassen des Hebels das Entlastungsloch aufzumachen, weil das falsch eingestellt wurde.
 
Willkommen! Ich wünsch Dir eine schöne Zeit bei uns.

Ja, und dass Du klären kannst, warum es dich auf die Nase gehauen hat. Sonst musst du beim Fahren immer wieder Angst haben. Kümmere dich mal um das "Schnüffelspiel".
Ich erwähne das, weil ich das selber mal bei der Bremse hinten "eingebaut" habe.
Gruß janus
Hallo janus, wenn ich Angst hätte würde ich mich nicht die Kuh zur Brust nehmen. Hatte ich nie beim fahren. Bin nur verwundert was mit BMW da so los ist.
 
Hallo bei dem Beschriebenen Sturz denke ich am Ersten an einen aufgequollenen geplatzen inneren Gummi Bremsschlauch, der die Bremse nicht mehr aufmachte.
Stahlflex rein.
Auch schrauben ohne Wissen wie fehlendes Schnüffelspiel ist eine gern genommene Ursache, dann bremst der Belag beim ersten Betätigen bis er heiß wird ohne Nachlassen und blockiert schießlich aber ohne beim Loslassen des Hebels das Entlastungsloch aufzumachen, weil das falsch eingestellt wurde.
Hallo Teileklaus, sowas dachte ich mir auch schon. Vom Schnüffelspiel hab ich noch nie was gehört! Wie prüfen bzw korrigieren? Das ist der Grund warum ich hier bin. Wissen ist Macht und viel Wissen macht auch nichts!
 
Servus aus Mittelhessen und noch viele Sturzfreie Km mit deiner 11er GS. Hatte mal durch Zufall irgendwo gelesen, dass laut BMW die Gummi- Schläuche der Bremsen nach 10 Jahren gatauscht werden sollten/ müssen, meine 11,5er GS war zu dem Zeitpunkt aber schon 14 oder 15 Jahre alt. Also, Stahlflex- Set bestellt, umgebaut neue Bremsflüssigkeit, gut entlüftet, Probe Bremsungen mit ABS, alles Sau gut, mit richtigem Bremspunkt, Ein Unterschied wie Tag und Nacht. Hab mich nur gewundert, warum nicht gleich Stahlflex- Leitungen, Orginal von BMW verbaut wurden ? War ja längst erfunden ! Scheiß Sparerei ! Übrigens, dass gleiche gilt auch für alle Benzinschläuche am Motorrad, natürlich auch für die im Tank !
 
Hallo Kuhtreiber, im Tank und außerhalb ist alles erneuert. Wie rostig der Tank war von innen glaubt kein Mensch. Kleine M5 M6 Schrauben und Muttern rein und schütteln. Tank an Brürostuhl befestigt. Das ganze im Schraubstock und ne halbe Stunde drehen. Schrauben rausschütteln und auseinander sortieren. Ca 0,2 Glas voll loser Rost!!! Dann die Chemiekeule mit Tauchsieder. Alles wieder gut. Habe das mit den Bremsschläuchen echt unterschätzt.
 
Merkwürdig mit dem vielen Rost, ich hab einen verbeulten Tank geleert, seit 5Jahren in der trockenen Scheune und der ist von innen richtig gut. die Rote Lackierung ist noch top. Nach deiner Entrostung, hätte ich den Tank innen, auch gleich versiegelt. Dann wäre für immer ruhe. Ja, wahrscheinlich stand deine GS lange mit Sprit im Tank, dieser ging irgendwann kaputt und dann rostets. Ich hatte in Vergangenheit mehrere alte Japaner gemacht, die bremsten auch mit ihren alten orginal Schläuchen noch gut, die waren aber mit einem recht starken Kunststoff- Schutz überzogen, hast du bestimmt auch noch in Erinnerung, so der Länge nach gerippt. Stahlflex ist natürlich immer das Beste. (y)
 
Bei dir ist´s aktueller und vom Zustand und Alter deiner GS, waren deine Arbeiten der Tank- Renovierung aufwendiger. Noch was ! Kontrolliere mal bei Gelegenheit die Kabel- Strang- Isolierungen unterm Tank. Bei meiner 1150er GS und auch anderen war dieser schwarze Gummi- Schutz total verklebt und sich am auflösen. Kann man dann mühselig abfriemeln und neu schützen. Ich hatte mir bei ebay, flexibles, der lange nach, geöffnetes Leerrohr in verschiedenen Durchmessern, für nur ein paar Euros bestellt und verwendet. Vorteil dabei, bleibt sauber weil nicht verklebt, lässt sich immer wieder öffnen, ist bis 110 Grad hitzefest (Text lesen !) Nachteil : Muss immer der länge nach mit Seidenschneider zugeschnitten werden und mit kleinen Kabelbindern zusammen gezogen werden. Ich verwendete 3 verschiedene Durchmesser davon. OK, ist ganz schön Arbeit, diese Zuschneiderei und Friemelei und gibt schwarze Bappflossen.
Mit Handschuhen ging bei mir nix. Winterarbeit ! :eek:🤣
 
Ordnung muss sein. Dachte das wäre ok mal drüber zu sprechen bzw zu schreiben! Wenn ich da einen vor bewahren kann hilft das schon ne Menge! Zu den Japanern da war das NIE ein Thema! Teilweise war schon Stahlflex dran vom Hersteller!!! BMW eilte damals ein gewisser guter Ruf voraus. Deshalb tu ich das hier kund.
 
Vom Schnüffelspiel hab ich noch nie was gehört! Wie prüfen bzw korrigieren? Das ist der Grund warum ich hier bin.

Von diesen plötzlich zugewachsenen Gummileitungen wurde hier schon viel berichtet.
Die 25 J. alten Leitungen haben einen Außendurchmesser von geschätzt >12mm. Der Tunnel im Innern für die Bremsflüssigkeit hat <2 mm.
Wenn also irgendwo altersbedingt was aufquillt, ist die "Embolie" perfekt und kein Wunder.

Das Schnüffelspiel stellt sicher, daß der Geberkolben der Armatur am Lenker bzw. Pedal in jedem Fall bis zu seinem inneren Anschlag zurückfedern kann und nicht schon vorher vom Handhebel o. Pedal limitiert wird.

Wenn der Geberkolben kurz vor seinem eigentl. Anschlag angehalten wird, bleibt die Ausgleichsöffnung zum Vorratsbehälter verdeckt bzw. verschlossen und das beim Zurücklaufen der Radbremskolben verdrängte Volumen kann nicht mehr gänzlich in den Ausgleichsbehälter abgegeben werden. Es baut sich somit im System nach und nach ein Überdruck auf, der zur festgefahrenen Bremse führt.

Das Schnüffelspiel kann immer ein- bzw nachgestellt werden und verändert sich nicht mehr, vorausgesetzt, die Einstellschraube bewegt sich danach nicht mehr. Deshalb sind diese Einstellschrauben immer mit Loctite gesichert oder gekontert.

Die Kraft des Handhebels wird von einem kurzen, kugelgelenkgeführten Stößel auf den Geberkolben übertragen. Dahinter sitzt eine Madenschraube. Mit dieser wird das Spiel justiert.
Beim Fußpedal ist die Stößelstange deutlich länger und gut zu sehn.

Der Soll-Abstand des Stößels vom Kolben bei losgelassenem Bremshebel/-pedal liegt meist bei wenigen 1/10 mm. Also fühlbares Spiel. Das reicht.

Das Schnüffelspiel hat aber mit der Verstellung der Griffweite niGS zu tun. Dieses System sitzt hinter der Mechanik des Schnüffelsystems auf einem weiteren Gelenk.

Evtl. finde ich in meinem Fundus noch ein Bild zur Verdeutlichung. Gefunden:
Bild 1: Aufgeschnittene alte Gummileitung
Bild 2: Mit der Schlitzschraube (rot gesichert) wird das Spiel justiert. Der Stößel dahinter ist vom Gummibalg verdeckt.
 

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Die alten Gummi-Bremsschläuche sind lebensgefährlich, denn die können sich unbemerkt von innen auflösen. Leider hatte BMW nichts aufgedruckt und machte auch keine Vorgaben für den Austausch.

Hatte meine mal zur Inspektion, am frühen Nachmittag bezahlt und rausgeschoben, aber wegen eines nachfolgenden Krawatten-Termins erst nachts abgeholt. Die Ampel an der ersten Kreuzung war auf Blinken geschaltet, kaum Verkehr und dann das: Ich konnte den Handbremshebel bis zum Lenker ziehen ohne irgendeine Wirkung. Ein paar mal gepumpt, mit Motor und hinten gebremst, dann kam ich zum Stehen. Als ich weiterfahren wollte, zog die Maschine nicht richtig ... d.h. die Bremse löste sich nicht mehr.

Beim Spülen mit Bremsflüssigkeit in der Werkstatt kam mit einem Plopp eine Art Gummiball heraus, der sich aus dem Material des Bremsschlauchs gebildet hatte. Sofort auf Stahlflex umgerüstet. Heute schaue ich mir jede 11x0 GS an, die ich irgendwo parken sehe und spreche im Fall von Gummischläuchen die Besitzer an. Erschreckend, wieviele noch mit den Original-Bremsschläuchen unterwegs sind.

Grüß Dich auch und gib der alten Lady nochmal eine Chance.
Das was Du hier schreibst sollten alle den Fahrern und Faherinnen der älteren BMWs sagen schreiben und daruf hinweisen. Ich hatte Glück im Unglück! Außer Prellungen und Abschürfungen alles gut. Der Bock ist ca 60 Meter über den Teer und ich hinterher abrollend!
 
Bei meinen seligen Nippon-Wackeleisen, also Yamaha, Honda sollten die Gummileitungen herstellerbedingt nach 4 o. 5 Jahren ausgetauscht werden!
Hat aber natürlich keiner gemacht und auch keinen interessiert.

Welche Japaner der Generation v. BMW 1100/1150 werden noch tagtäglich und in vergleichbarer Zahl genutzt?

"Hoppla, jetzt hat die Scheixx-Bremsleitung gerade mal 25 J. gehalten und nun haut's mich damit prompt aufs Maul?!"

Zum Glück sind diese Fälle selten.
Aber Potenzial dafür ist noch ordentlich vorhanden...auch hier im Forum!
 
Danke für deine nette Antwort. Respekt. Die Wackel Japaner waren doch teilweise 10 Jahre älter als die BMW. Und noch mit originalen versehen. Nur mal so. Den Rest schenke ich mir mal.
 
ja wir sind in Europa und da haben die Hersteller vreordnet bekommen die giftigen und umweltschädlichen Weichmacher aus iherem " Gummi" wegzulassen. Das hat nichts mit BMW zu tun sondern mit der deutschen immer vorpreschenden Art die Welt retten zu wollen.
Da haben die Japaner noch lange die Füße still gehalten, dafür konnten die damals keine guten Fahrwerke bauen, waren aber billiger.
Deswegen heute sich beschweren zu wollen, dass Teile nur 20 Jahre halten ist total daneben.
Ein RD 250 Kolben hielt 20 000 km.. bei meiner war nach drei Jahren hin. Bremse war nass lebensgefährlich erst mal 10 m ungebremst bei Regen. USW Wittwenmacher Kawa Oder Goldwing Schaukel ... alles vergessen?
 
Eiei, da hab ich ja was losgetreten. Das BMW damals erst abhob, also hoch ging und dann losfuhr habe ich auch nicht vergessen. Nur mal so. Also gut dann ziehen wir mal den Bock von hinten auf. Was kommt denn noch alles auf mich zu? Ich scheine ja etwas zuviel zu erwarten was! Das mit dem Weichmacher im Gummi höre ich zum ersten Mal!
 
Was kommt denn noch alles auf mich zu?

Lies mal zum Spaß bei 12X0/1300 LC !
Die allermeisten der dort episch abgehandelten Fehler- u. Ausfallthemen, "Skandale" und Rückrufe werden Dir mit dem Eisenschwein ganz sicher erspart bleiben...😎

Ich hab jetzt noch niGS zum Alter und Fahrleistung Deiner Errungenschaft gelesen.

Je nachdem sind Gangspringer (vor 1997?) und blasenbildende Plastiktanks thematisiert.

Die beiden Federbeine waren schon neu hölzern und sind 30 J. später nicht besser geworden, sofern noch original. Da besteht deutliches Potenzial.

Unterbeschäftigte bzw. langzeitarbeitslose ABSe machen gerne Mucken.

Die beiden kleinen Lager zwischen HAG und Schwinge sind gerne hinüber und auch die eigentliche Lagerung des Hinterrads hält nicht ewig.

Undichte Geberpumpen der Vorderradbremse
hats auch schon gegeben.

Ölundichtigkeiten, je nach Ursprung, können nerven.

Aber alles Andre?
Gebaut für die Ewigkeit. Gelegentliche Wartung vorausgesetzt.

(Eine mir persönlich "bekannte" 4V-GS hat aktuell ca. 630 TKM auf der Uhr. Wobei der Motor schon nach skandalösen 450 TKM hinüber war...ok, ist ne 1150 GS, aber mit der 11er im Kern noch sehr direkt verwandt).

Toitoitoi!
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja das sieht man auch an den Ummantelungen der Kabelbäumen. Ist aber nur unschoen nicht gefaehrlich. Alles haltbar, oder reparierbar. Mal den Ausruecker an der Kupplung schmieren mal ein neues Seil spendieren. Mal das HAG oelwechseln. Schwingenlager erneuern. Wurde schon genannt. Oder einfach fahren und berichten. Neue Batterie
 
Lies mal zum Spaß bei 12X0/1300 LC !
Die allermeisten der dort episch abgehandelten Fehler- u. Ausfallthemen, "Skandale" und Rückrufe werden Dir mit dem Eisenschwein ganz sicher erspart bleiben...😎

Ich hab jetzt noch niGS zum Alter und Fahrleistung Deiner Errungenschaft gelesen.

Je nachdem sind Gangspringer (vor 1997?) und blasenbildende Plastiktanks thematisiert.

Die beiden Federbeine waren schon neu hölzern und sind 30 J. später nicht besser geworden, sofern noch original. Da besteht deutliches Potenzial.

Unterbeschäftigte bzw. langzeitarbeitslose ABSe machen gerne Mucken.

Die beiden kleinen Lager zwischen HAG und Schwinge sind gerne hinüber und auch die eigentliche Lagerung des Hinterrads hält nicht ewig.

Undichte Geberpumpen der Vorderradbremse
hats auch schon gegeben.

Ölundichtigkeiten, je nach Ursprung, können nerven.

Aber alles Andre?
Gebaut für die Ewigkeit. Gelegentliche Wartung vorausgesetzt.

Toitoitoi!
Ok, ich lasse es drauf ankommen. Kein Ding. Meine ist Bj 96 und hat fast 70000 km auf der Uhr. Von einem Zimmermann..... gekauft ohne Probefahrt weil schon demontiert wurde. Naja morgen kommen die Teile. Und dann geht's wieder weiter. Bin vor dem Sturz gute 300 Km - Tankfüllung - ins gesamt gefahren. Sie stand dann über den Winter in der beheizten Garage. Da steht der Pelletofen fürs Haus auch drin. deshalb warm. Dann kam der Sturz....
 
... Was kommt denn noch alles auf mich zu? Ich scheine ja etwas zuviel zu erwarten was! Das mit dem Weichmacher im Gummi höre ich zum ersten Mal!
Da kam im Laufe der Jahre doch einiges zusammen:

- einmal: Ausfall der VR-Bremse (s.o.)
- einmal: Ölaustritt am Öleinlassstutzen
- zweimal: Gummibalg am Kardan getauscht
- dreimal: Tachoschnecke hinüber
- seltsam: die ausgefallene DZN-Beleuchtung reparierte sich nach einigen Tkm selbst
- keinmal: Motor, Kupplung, Getriebe, HA-Getriebe angefasst

Und das auf kaum mehr als 185 Tkm: verdammte Sauerei ;)
 
Wer kann denn welchen Stahlflex Hersteller empfehlen.
Preise gehen ja von ca 100 - 170.-€
 
Spiegler ist das Maß der Dinge.
für 100 sehe ich keine, oder nur für hinten 50.- oder nur für ohne ABS
Da muss auch vorne ein Verteiler sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi GS- Fan, du bist ja schon richtig bei Sache, klasse. Mach dir kein Kopp was alles noch auf dich zukommen kann, hatte mal von einem früheren bekannten eine 11er GS für`n TÜV gemacht, die lief wie Schmitz Katze, nach weit mehr als 100T Km. Von der schnüffelspiel- Sache, hab ich bisher auch noch nichts gehört. meine 1150 GS ist Bj. 1999 und hat jetzt 147T Km auf der Uhr, bis Jetzt habe ich nur Kleinigkeiten wie rechte Lenkerarmatur, Bremsarmatur gewechselt, Bremsscheiben, 2x Tachowelle, Axialspiel am Endantrieb nachgestellt, diesen ausgebaut, gereinigt und mit Staburax eingestrichen, linke Lenker- Schaltereinheit zerlegt und Kabel wegen Dauer- Hupe neu isoliert und Hupenknopf, etwas unkonventionell repariert, weil Relais für die Hupe wohl eine Macke hatte. Hier und da mal eine Undichtigkeit am Öleinfüllstutzen (Neuer O- Ring am Verschluss und dem Einsatz dafür), auch der Motoröl- Schauglas- Dichtring wurde undicht, gut entfettet und mit schwarzer Motor- Dichtung aus dem KFZ- Bereich überstrichen reichte aus. Mal etwas Öl- Nebel weg wischen, und gut ist`s. Die 11er brauchen beim Schalten einen guten Fuß, damit es Klong macht, die Getriebe sind rustikal, aber mit guten, alle 20t Km Öl- Wechsel mit 75W- 145 Vollsynthetik- Getriebe- Öl recht ruhig. Meine brauch Motor- Öl, so das ich alle10- 15T Km wechsle, sonst alle 10-20T Km Ventilspiel- Kontrolle, den ich jetzt auf 20T strecke. Immer mal etwas LM- Ventil- Reiniger sowie Kraftstoffsystem- Reiniger bei jeder 3. Tankfüllung ca. 100ml und seitdem ist im Stand ruhiger und etwas sparsamer. Immer gut warmfahren und du hast bestimmt lange Freude damit. P.S. Meide Wheelies, mag der Teleleverkugelkopf nicht so gern, wenn unsanft aufkommt. Gelände, würde ich auf Schotter und Waldwege beschränken. Vorsicht bei Nässe ! Ist kein Leichtgewicht für irgendwelche Faxen und Kapriolen, rutscht hinten gerne schnell weg. Reifen musste halt sehen, was zu dir passt, oder im Forum informieren. 😇
 
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