Axialspiel Kipphebel R1100

hydrantenfritz

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R1100GS 94 Quasimodo ist jetzt ein Oldtimer
Der @elfer-schwob ..hat mich darauf gebracht.....lalala.gif

So könnt Ihr unnötiges Geklapper bei den 1100 ern. beseitigen. ( ist bei der 1100 gleich!). Passt auf den Bolzen der Zyl.Kopf befestigung auf....nicht Gewinde rausziehen. Feinmotorik!!!

Ich hab es auf 0.1mm eingestellt...und rundherum mit der Blattlehre kontrolliert....muss leicht flutschend reinpassen Rainer @elfer-schwob weiss was ich meine. aetsch.gif
 

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Ja Martin... @Erg-Chebbi 1993 startete BMW mit der neuen 4V Boxer GS einen "Boost" der seinesgleichen, in der Motorradwelt, sucht.
Darum (und weil ich selbst so ein Prachtsstück habe) liegt mir das Thema 1100GS sehr am Herzen.

Ausserdem hat es noch viele andere User mehr, welche ungleich mehr Erfahrung beibringen können als ich. und das auch tun. Mit Rat und Tat.

Freue mich auf ein neues "Problem" hier im technischen Bereich.

PS: Hoffe auch das der "Dawshill" noch hier aufschlagen wird.
Ich selbst werde auch den friedlichen, technischen Bereich im alten Forum, weiter besuchen. (solange Möglich!)
 
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Ich halte die 1100er (RS, GS) für einen wirklich großen Wurf, der vor über 30 Jahren mit einem geballten Technikpaket andere Motorräder alt aussehen ließ: mit 4 Ventilen, Einspritzung, G-Kat, Bremsnickausgleich (Telelever), Momentabstützung (Paralever). Nur das Getriebe wollte nicht ganz in diese Umgebung passen. Auch der Sitz fand meinen Beifall nicht und wurde durch ein Exemplar von Kahedo (+40 mm) ersetzt.

Manche Technikkomponenten gab's auch bei anderen Herstellern, aber noch nie in dieser Kombination und mit dieser Konsequenz.

Ich habe meine "Sumo-Moto" (99er GS umgerüstet auf Tank der 1150 ADV) vom ersten Tag an geliebt und mit ihr zusammen über 185 Tkm zurückgelegt. Motor, Getriebe und Endantrieb wurden nie geöffnet, es war noch die erste Kupplung drin. Ersetzt wurden ein oder zwei Faltenbälge, drei Tachoschnecken sowie Verschleißteile.
 
Was bei der 11er GS auch nicht zu vergessen ist, das die Sitzbank höhen verstellbar wurde ,was bei anderen Hersteller zu der Zeit noch selten war :cool:.
 
Dazu eine Werkzeugausrüstung, die sich sehen lassen kann, in Qualität und Umfang. Sogar ein Reifenflickset war mit an Bord.
Gut ist, was man dabei hat, aber nie braucht ;)
 
Hi

Das Flickzeug hab ich auf meine 11er Km 1x gebraucht :giggle:. Und hab den Schlappen noch zur "Glatze" gefahren:cool:.
 
Ich hab es auf 0.1mm eingestellt...und rundherum mit der Blattlehre kontrolliert...
Wenn man sicher mit der Fühlerlehre umgehen kann und wirklich die engste Stelle zum Messen nimmt, dann kann man auch noch drunter gehn. Bei mir sind´s immer zw. 0,05 und 0,10 mm.
Je enger desto leiser bei heißem Motor/Öl.

Wer vom Klappern des heißen Motors genervt und gerade beim Einstellen der Ventile ist, kann den Klappertest machen:
Im Zündungs-OT, also mit entlasteten Ein- und Auslaßentilen, die Kipphebel rauf und runter führen bis an die jeweiligen Anschläge. Die Tonart, die diese Übung von sich gibt, ist die gleiche, die beim laufenden Motor stört. So etwa in Schixx-Dur. Nur eben mit Klapperfrequenz v. 16 Hz (im Leerlauf).

Das Einstellen des Axialspiels ist ein Geduldspiel. Mit Gefühl und kleinem Hämmerchen kann man die nur leicht gelösten Böcke tatsächlich um den erforderlichen minimalen Betrag verschieben. Es kann aber sein, daß sich beim Festziehen der Schrauben das Spiel wieder verändert. Dann von vorne...
 
Das Einstellen des Axialspiels ist ein Geduldspiel. Mit Gefühl und kleinem Hämmerchen kann man die nur leicht gelösten Böcke tatsächlich um den erforderlichen minimalen Betrag verschieben. Es kann aber sein, daß sich beim Festziehen der Schrauben das Spiel wieder verändert. Dann von vorne...
Genau so hab ichs auch gemacht..Beim 3. Mal war es OK.
 
Stellt man das Ventilspiel nach dem Axialspiel ein oder davor? Gut natürlich kann und sollte man immer alles nachmessen egal in welcher Reihenfolge man die Einstellung vornimmt aber vielleicht gibt es da ja eine bestimmte Reihenfolge die man doch einhalten sollte bevor man einen Nervenzusammenbruch kriegt, warum man denn nicht auf die gewünschten Werte kommt.
 
Stellt man das Ventilspiel nach dem Axialspiel ein oder davor? Gut natürlich kann und sollte man immer alles nachmessen egal in welcher Reihenfolge man die Einstellung vornimmt aber vielleicht gibt es da ja eine bestimmte Reihenfolge die man doch einhalten sollte bevor man einen Nervenzusammenbruch kriegt, warum man denn nicht auf die gewünschten Werte kommt.
Auf alle Fälle zuerst das Axialspiel der Kipphebel. Die Bandbreite von 0.1 - 0,4mm von BMW ist absurd. ich hab 0.1mm eingestellt. Achtung die Muttern und Schrauben nicht kompl. lösen.
Anlösen und leicht mit einem Kunststoffhämmerchen in die richtige Position klopfen. Und rundum mit der Blattlehre messen.
Passt auch für die 1100GS.
 

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Ich hab jetzt nicht alles wieder rückwärts gelesen, drum noch mein obligatorischer Hinweis auf eine der Befestigungsmuttern der Kipphebelböcke:
Das ist die Mutter eines Zyl-Stehbolzens!
Die muß nach dem Lockern wieder mit 20 Nm plus 180 Grad Drehwinkel angezogen werden.
Erst definitiv anziehn, wenn's Axialspiel 100 pro stimmt! Zum Einstellen und Probieren reicht erstmal handfestes Anziehn.
 
Ich hab jetzt nicht alles wieder rückwärts gelesen, drum noch mein obligatorischer Hinweis auf eine der Befestigungsmuttern der Kipphebelböcke:
Das ist die Mutter eines Zyl-Stehbolzens!
Die muß nach dem Lockern wieder mit 20 Nm plus 180 Grad Drehwinkel angezogen werden.
Erst definitiv anziehn, wenn's Axialspiel 100 pro stimmt! Zum Einstellen und Probieren reicht erstmal handfestes Anziehn.
Genau, und bei der Mutter B...wirklich genau auf die Anzugsweise (Drehmoment und das Vorgehen) achten. Wenn der Stehbolzen über die Dehngrenze angezogen wird, hat man die Arschkarte.
 
Einmal pro Moped und Motoren-Lebensdauer reicht ja auch.
 
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